Die Gegenwart in vielen europäischen Städten ist geprägt von Umbrüchen und Aufbrüchen. Unter dem Eindruck fortschreitender Urbanisierung verändern sich vorhandene Stadtquartiere und es entstehen neue Viertel. In den sich verändernden Stadtlandschaften treffen Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen vom Leben in der Stadt aufeinander.
Das Projekt setzt sich zum Ziel, Momentaufnahmen von Menschen und städtischen Orten in Fotografie und geschriebenem Text festzuhalten. Im Mittelpunkt steht die Generation der zwischen etwa 1998 und 2008 Geborenen, die das Projektteam über einen Zeitraum von etwa einem Jahrzehnt begleiten will, um den Wandel von urbanem Raum zu dokumentieren.
Das Projekt sieht sich in einer Tradition von Langzeitvorhaben in Wissenschaft, Kunst und Medien, wie sie bspw. durch Dokumentarfotografie (Sibylle Bergemann, Zofia Rydet, Don McCullin, Anders Beer Wilse, Dorothy Bohm) und Dokumentarfilm (Paul Almond: „Seven Up“; Barbara und Winfried Junge: „Die Kinder von Golzow“) geprägt wurden.